China öffnet Markt für afrikanische Produkte – ohne Zölle
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China öffnet Markt für afrikanische Produkte – ohne Zölle

Neue Regel für afrikanische Exporte

Seit Mai 2024 können 53 afrikanische Länder ihre Waren zollfrei nach China exportieren. Das bedeutet, dass Produkte wie Kaffee, Avocados und Tee aus Kenia oder Rooibos-Tee aus Südafrika in China günstiger angeboten werden können. Die Bauern und Unternehmen in Afrika hoffen, dass sie mehr verkaufen und mehr Geld verdienen können. Die Regel gilt für zwei Jahre.

China ist wichtigster Handelspartner

China ist seit 16 Jahren der größte Handelspartner von Afrika. Im Jahr 2025 erreichte der Handel zwischen China und Afrika einen Rekordwert von 348 Milliarden US-Dollar. Allerdings kauft Afrika viel mehr aus China, als es dorthin verkauft. Das nennt man ein Handelsdefizit. Im Jahr 2025 betrug das Defizit 102 Milliarden US-Dollar. Experten sagen, dass Afrika mehr verarbeitete Produkte exportieren sollte, um mehr Geld zu verdienen.

Welche Länder profitieren?

Kenia, Südafrika und Ghana gehören zu den Ländern, die am meisten von der neuen Regel profitieren. Kenia exportiert vor allem Tee, Kaffee und Blumen. Südafrika schickt Rooibos-Tee und Metalle wie Gold und Platin nach China. Ghana könnte mehr Geld verdienen, wenn es nicht nur rohe Kakaobohnen, sondern auch verarbeitete Schokolade exportieren würde. Für Länder wie Mali und Niger ist die Regel weniger hilfreich, weil sie hohe Transportkosten haben.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was bedeutet "zollfrei"?
  2. 2. Warum ist China ein wichtiger Handelspartner für Afrika?
  3. 3. Was ist ein Handelsdefizit?
  4. 4. Welche Länder profitieren am meisten von der neuen Regel?
  5. 5. Warum sollte Ghana verarbeitete Schokolade exportieren?
  6. 6. Warum hilft die Regel Mali und Niger nicht so sehr?
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