Cristiano Ronaldo: Eine WM-Geschichte voller Höhen und Tiefen
Ein Abschied in Tränen
Cristiano Ronaldo, einer der herausragendsten Fußballspieler der Geschichte, hat seine sechste und letzte Weltmeisterschaft gespielt. Mit 41 Jahren und einer beeindruckenden Karriere, die fast alle bedeutenden Titel umfasst, bleibt ein großer Traum unerfüllt: der Gewinn der Weltmeisterschaft. Nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Spanien verabschiedet sich Ronaldo unter Tränen von der WM-Bühne – ein emotionaler Moment für den portugiesischen Superstar und seine Fans weltweit.
Eine Karriere der Superlative – mit einer Lücke
Ronaldo hat in seiner Karriere nahezu alles erreicht: fünf Champions-League-Titel, Meisterschaften in England, Spanien und Italien sowie den Gewinn der Europameisterschaft 2016 mit Portugal. Doch der WM-Titel fehlt. Besonders bemerkenswert ist, dass Ronaldo bei allen sechs WM-Turnieren, an denen er teilnahm, mindestens ein Tor erzielte – eine einzigartige Leistung, die seine Klasse unterstreicht. Dennoch bleibt die Bilanz seiner WM-Teilnahmen durchwachsen.
Die WM-Turniere im Rückblick
2006 in Deutschland kam Ronaldo mit Portugal am weitesten: Das Team erreichte das Halbfinale, scheiterte jedoch an Frankreich. Danach verliefen die Weltmeisterschaften für Portugal und Ronaldo weniger erfolgreich. 2010 und 2014 schied das Team früh aus, 2018 und 2022 blieb der große Erfolg ebenfalls aus. Besonders 2022 war enttäuschend, als Ronaldo seinen Stammplatz verlor und Portugal im Viertelfinale gegen Marokko ausschied.
Der letzte Anlauf: WM 2026
Mit 41 Jahren startete Ronaldo 2026 seinen letzten WM-Versuch. Trotz kritischer Stimmen und eines Platzverweises in der Qualifikation setzte die FIFA seine Sperre aus, sodass er teilnehmen konnte. Obwohl Ronaldo drei Tore erzielte, darunter zwei gegen Usbekistan, konnte er das frühe Ausscheiden im Achtelfinale gegen Spanien nicht verhindern. Seine letzte WM-Partie war geprägt von wenigen Ballkontakten und einer insgesamt enttäuschenden Leistung.
Ein unvollendeter Traum
Nach dem Spiel gegen Spanien zeigte sich Ronaldo emotional. Er bestätigte, dass dies höchstwahrscheinlich seine letzte WM war, und betonte, dass er sich Zeit nehmen werde, um über seine Zukunft nachzudenken. Trotz aller individuellen Erfolge bleibt die Weltmeisterschaft der Titel, der in seiner beeindruckenden Sammlung fehlt. Die Tränen nach dem Spiel gegen Spanien zeigen, wie sehr ihm dieser Traum am Herzen lag – und wie schmerzhaft es ist, ihn nicht erfüllt zu haben.