Das Münchner Oktoberfest: Geschichte, Traditionen und praktische Tipps
Die Geschichte des Oktoberfests
Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest der Welt und hat eine lange Tradition. Es begann 1810 mit einem Pferderennen zur Hochzeit von Prinz Ludwig und Prinzessin Therese. Seitdem findet es fast jedes Jahr statt. Heute beginnt das Fest Mitte September, weil das Wetter dann besser ist. Es endet Anfang Oktober.
Das Festgelände und die Attraktionen
Auf der Theresienwiese, dem Festgelände, gibt es 14 große und 21 kleine Festzelte. In den Zelten wird Bier aus der Maß serviert, und die Besucher essen traditionelle Speisen wie Hähnchen oder Schweinshaxe. Neben den Zelten gibt es viele Fahrgeschäfte, darunter Achterbahnen und Karussells. Ein besonderer Bereich ist die „Oide Wiesn“, wo es ruhiger und traditioneller zugeht.
Bierpreise und Reservierungen
Die Preise auf dem Oktoberfest steigen jedes Jahr. 2026 kostet eine Maß Bier zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Auch alkoholfreie Getränke und Essen sind teuer. Wer in einem der großen Zelte einen Platz haben möchte, sollte früh reservieren. Reservierungen sind aber nicht Pflicht, und ein Viertel der Plätze ist für spontane Besucher frei.
Nachhaltigkeit und Neuheiten
Das Oktoberfest versucht, nachhaltiger zu werden. Es wird Ökostrom verwendet, und einige Zelte bieten Bio-Essen an. 2026 gibt es neue Fahrgeschäfte und Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen. Zum Beispiel können Rollstühle vorab reserviert werden, und es gibt besondere Bänder für Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen.
Tipps für Besucher
Wer das Oktoberfest besuchen möchte, sollte früh buchen, denn Unterkünfte sind teuer und schnell ausgebucht. Am besten reist man mit der U-Bahn an, da das Festgelände gut angebunden ist. Wer kein Bier trinkt, kann auch Limonade oder Wasser bestellen. Traditionelle Kleidung wie Dirndl oder Lederhosen ist beliebt, aber nicht Pflicht.