Dehnen: Wissenschaftliche Erkenntnisse und Mythen
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Dehnen: Wissenschaftliche Erkenntnisse und Mythen

Die Mythen über Dehnen

Viele Menschen denken, dass Dehnen vor dem Sport Verletzungen verhindert und nach dem Sport Muskelkater lindert. Aber wissenschaftliche Studien zeigen: Das stimmt nicht. Dehnen kann die Beweglichkeit kurzfristig verbessern, aber es hat nicht die großen Effekte, die viele erwarten.

Was sagt die Wissenschaft?

Der Sportwissenschaftler Jan Wilke hat viele Studien analysiert. Sein Fazit: Dehnen wird überschätzt. Es gibt keine klaren Beweise, dass Dehnen gegen Muskelkater hilft oder Verletzungen verhindert. Besser sind Krafttraining und ein gezieltes Aufwärmprogramm. Diese Methoden bereiten den Körper besser auf die Belastung vor.

Beweglichkeit ist individuell

Beweglichkeit hängt von vielen Faktoren ab. Frauen sind oft beweglicher als Männer. Kinder sind beweglicher als Erwachsene. Auch die Gene spielen eine Rolle. Manche Menschen sind von Natur aus steifer, andere sehr flexibel. Dehnen kann die Beweglichkeit ein bisschen verbessern, aber es verändert die Muskeln nicht dauerhaft.

Alternativen zum Dehnen

Wer beweglicher werden will, sollte Krafttraining machen. Bodybuilder sind oft sehr beweglich, weil sie ihre Übungen über den vollen Bewegungsradius ausführen. Auch dynamische Dehnübungen, wie der „World’s Greatest Stretch“, können helfen. Wichtig ist, dass man schmerzfrei trainiert und auf seinen Körper hört.

Quiz

  1. 1. Was denken viele Menschen über Dehnen?



  2. 2. Was sagt Jan Wilke über Dehnen?


  3. 3. Was ist besser als Dehnen, um Verletzungen zu vermeiden?



  4. 4. Wovon hängt die Beweglichkeit ab?



  5. 5. Was ist eine gute Alternative zum Dehnen?



  6. 6. Warum sind Bodybuilder oft sehr beweglich?


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