Der Nationalpark Bayerischer Wald – Natur ohne Eingriffe
Ein besonderer Nationalpark
Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt im Süden Deutschlands an der Grenze zu Tschechien. Er ist der erste Nationalpark in Deutschland und wurde 1970 gegründet. Mit einer Fläche von über 240 Quadratkilometern bietet er vielen Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Hier gibt es Wälder, Moore und Berge, die geschützt werden.
Das Motto: „Natur Natur sein lassen“
Ein wichtiges Motto des Parks ist: „Natur Natur sein lassen“. Das bedeutet, dass die Natur sich selbst überlassen wird. Vor etwa 30 Jahren gab es ein großes Problem: Der Borkenkäfer hat viele Fichtenbäume kaputt gemacht. Viele Menschen wollten eingreifen, aber die Parkverwaltung hat entschieden, nichts zu tun. Heute sieht man, dass diese Entscheidung richtig war. Ein neuer, gesunder Wald wächst jetzt nach.
Aktivitäten im Park
Im Nationalpark kann man viel erleben. Es gibt viele Wanderwege, auf denen man die Natur entdecken kann. Besonders beliebt sind die Gipfel des Lusen und des Großen Rachel. Auch Radfahren ist auf bestimmten Wegen erlaubt. Wer mehr über den Wald wissen möchte, kann den Baumwipfelpfad besuchen. Dort lernt man viel über die Bäume und die Tiere des Waldes.