Die FIFA und die USA: Vom Skandal zur erfolgreichen Partnerschaft
Der FIFA-Skandal und seine Folgen
Im Jahr 2015 erschütterte ein großer Korruptionsskandal die FIFA. Mehrere hochrangige Funktionäre wurden in Zürich festgenommen. Die Ermittlungen wurden von den USA geführt. Es ging um Bestechung, Geldwäsche und Betrug. Besonders brisant war die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022. Die USA waren der große Favorit für die WM 2022, aber Katar erhielt den Zuschlag. Das führte zu großer Verärgerung in den USA.
Gianni Infantino: Der Profiteur des Skandals
Aus dem Skandal ging Gianni Infantino als Gewinner hervor. Er wurde 2016 zum FIFA-Präsidenten gewählt. Infantino hatte gute Beziehungen zu den USA. Der US-Verbandschef Sunil Gulati unterstützte ihn bei der Wahl. Heute pflegt Infantino ein enges Verhältnis zu den USA und besonders zu US-Präsident Donald Trump.
Die WM 2026: Ein transparentes Verfahren?
Die WM 2026 wurde an die USA, Mexiko und Kanada vergeben. Die FIFA betonte, dass das Verfahren transparent und fair war. Doch es gab Zweifel. US-Präsident Donald Trump behauptete 2020, dass er und Infantino die Vergabe schon vor seiner Amtszeit auf den Weg gebracht hätten. Die FIFA wies diese Vorwürfe zurück.
Eine erfolgreiche Partnerschaft
Heute arbeiten die FIFA und die USA eng zusammen. Die FIFA feiert mit den USA den 250. Unabhängigkeitstag. Infantino rechnet mit Rekordeinnahmen von bis zu 14 Milliarden US-Dollar für die WM 2026. Dieses Geld kommt auch den Nationalverbänden zugute und sichert Infantinos Machtposition.