ICE: Mehr Mitarbeiter, mehr Abschiebungen
Mehr Mitarbeiter bei ICE
In den USA gibt es eine Behörde namens ICE. ICE ist für Abschiebungen von Menschen ohne Aufenthaltspapiere zuständig. Seit Donald Trump wieder Präsident ist, hat ICE viel mehr Mitarbeiter. Vor einem Jahr waren es 10.000, jetzt sind es 22.000. Die Behörde wirbt mit einer großen Kampagne um neue Mitarbeiter. Sie sucht „qualifizierte patriotische Amerikaner“. Viele Menschen wurden abgeschoben. Zwischen Januar und Dezember 2025 wurden 605.000 Menschen abgeschoben.
Kürzere Ausbildung, mehr Kritik
Die Ausbildung für neue ICE-Mitarbeiter ist jetzt kürzer. Früher dauerte sie 16 Wochen, jetzt nur noch 8 Wochen. Auch die Regel, dass Mitarbeiter Spanisch lernen müssen, wurde abgeschafft. Viele Menschen finden das problematisch. Sie sagen, dass die Mitarbeiter nicht genug vorbereitet sind. Besonders nach einem Vorfall, bei dem eine Frau von einem ICE-Mitarbeiter erschossen wurde, gibt es viel Kritik.
Werbewirkung und Zielgruppe
ICE wirbt mit großen Kampagnen in sozialen Medien und auf Jobmessen. Die Behörde nutzt auch ungewöhnliche Methoden, um neue Mitarbeiter zu finden. Zum Beispiel werden Anzeigen gezielt an Menschen geschickt, die sich für Waffenmessen oder Militär interessieren. Die Kampagne richtet sich besonders an Menschen, die Trumps Politik unterstützen. Neue Mitarbeiter bekommen hohe Prämien und Hilfe bei der Rückzahlung von Studienkrediten.