Eishockey-WM 2027: Deutschland überlegt Rückgabe
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 soll im Mai in Deutschland stattfinden. Das Turnier ist in den Städten Düsseldorf, Mannheim und Gelsenkirchen geplant. Jetzt überlegt der Deutsche Eishockey-Bund, das Turnier zurückzugeben. Der Grund ist ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes. Das Gericht hat am Freitag entschieden, dass Russland wieder an Turnieren des Weltverbandes teilnehmen darf. Damit ist die Teilnahme der russischen Mannschaft möglich.
Der Chef des Bundes, Frank Lutz, spricht bei MagentaTV über finanzielle Probleme. Wenn Russland mitmacht, entstehen ganz neue Kosten für die Sicherheit. Lutz sagt, in ein wirtschaftliches Risiko, das man nicht mehr tragen kann, will man sich nicht begeben. Er ist zwar optimistisch, ob die WM im Mai stattfindet, aber er kann es heute nicht hundertprozentig sagen. Deshalb fährt Lutz nächste Woche nach Berlin. Dort will er mit der Politik über das Turnier sprechen. Es geht auch um die Frage, ob die russische Mannschaft Visa bekommt. Die Bundesregierung sieht das Gerichtsurteil sehr kritisch und will mit dem Bund sprechen.