Wind- und Solarenergie an fossilen Kraftwerksstandorten
Platz für erneuerbare Energien
In den USA gibt es viele Kraftwerke, die Strom aus Kohle oder Gas erzeugen. Diese Kraftwerke sind nicht umweltfreundlich. Wissenschaftler haben untersucht, ob man an diesen Standorten Windräder und Solaranlagen bauen kann. Das Ergebnis: An fast 90 Prozent der Orte ist genug Platz für neue Anlagen. Die bestehenden Stromleitungen könnten genutzt werden, um Geld zu sparen.
Günstiger Strom aus Sonne und Wind
Die Forscher verglichen die Kosten für Strom aus neuen Wind- und Solaranlagen mit den Kosten der alten Kraftwerke. Schon 2024 wäre Solarstrom an 60 Prozent der Standorte günstiger als Strom aus Kohle oder Gas. Bei Windstrom gilt das für 53 Prozent der Orte. Bis 2030 könnte das Potenzial auf fast 600 Gigawatt steigen. Das bedeutet aber nicht, dass immer gleich viel Strom da ist. Bei wenig Wind oder Sonne wird weniger Strom erzeugt.
Batterien für mehr Strom
An bestehenden Wind- und Solarparks gibt es eine andere Idee. Dort könnte man zusätzliche Anlagen bauen und Batterien nutzen. Die Batterien speichern Strom, wenn viel Wind oder Sonne da ist. Bei hoher Nachfrage geben sie den Strom wieder ab. Das würde die Stromversorgung sicherer machen. Allerdings braucht man dafür sehr viele Batterien.