Eurovision Song Contest: Bulgarien richtet 2027 aus – Neue Regeln für Gastgeber und Teilnehmer
Bulgarien gewinnt und wird Gastgeber des ESC 2027
Die bulgarische Sängerin Dara hat den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien mit ihrem Lied "Bangaranga" gewonnen. Damit holt sie den Wettbewerb in ihr Heimatland. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) und der bulgarische Sender BNT haben entschieden, dass die Stadt Burgas am Schwarzen Meer den ESC 2027 ausrichten wird. Burgas setzte sich gegen die Hauptstadt Sofia durch. Das Finale findet am 15. Mai 2027 statt.
Neue Regeln für die Gastgeberländer
Die EBU hat das Regelwerk für den ESC geändert. Bisher war es üblich, dass das Siegerland den nächsten Wettbewerb ausrichtet. Jetzt muss das Land eine stabile Sicherheitslage vorweisen. Falls es einen bewaffneten Konflikt oder andere Risiken gibt, darf das Land den ESC nicht ausrichten. Die EBU kann dann ein anderes Land auswählen. Diese Regeländerung folgt auf den Streit um die Teilnahme Israels beim ESC 2026. Israel wurde Zweiter und wäre normalerweise Gastgeber geworden. Wegen des Krieges im Gazastreifen und der unsicheren Lage könnte Israel den Wettbewerb nicht ausrichten.
Beispiel aus der Vergangenheit
Ein ähnliches Beispiel gab es 2023. Die Ukraine hatte den ESC 2022 gewonnen, durfte den Wettbewerb aber wegen des russischen Angriffskriegs nicht ausrichten. Großbritannien sprang als Zweitplatzierter ein und veranstaltete den ESC in Liverpool im Namen der Ukraine.
Änderungen für die Teilnehmer
Auch für die Teilnehmer gibt es neue Regeln. Das Mindestalter der Künstler wird von 16 auf 18 Jahre erhöht. Damit sollen junge Menschen vor dem Druck des Wettbewerbs geschützt werden. Außerdem muss der Gesang live sein. Vorproduzierte Stimmen sind nicht erlaubt. Diese Änderungen sollen den Wettbewerb fairer und transparenter machen.