Antibiotika-Resistenzen bei Neugeborenen entdeckt
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Antibiotika-Resistenzen bei Neugeborenen entdeckt

Erste Ergebnisse der Studie

Forscher haben herausgefunden, dass fast alle Neugeborenen schon Antibiotika-Resistenzen in sich tragen. Sie untersuchten den ersten Stuhlgang der Babys, das Mekonium. In 98 Prozent der Proben fanden sie Resistenzgene. Diese Gene machen Bakterien unempfindlich gegen Antibiotika.

Woher kommen die Resistenzen?

Die Babys bekommen die Resistenzen auf zwei Wegen: Ein Teil kommt von der Mutter, zum Beispiel wenn sie während der Schwangerschaft Antibiotika genommen hat. Ein anderer Teil stammt aus dem Krankenhaus. Dort können Babys in den ersten Stunden nach der Geburt mit resistenten Bakterien in Kontakt kommen.

Warum ist das ein Problem?

Antibiotika-Resistenzen sind gefährlich. Wenn Bakterien resistent sind, helfen Antibiotika nicht mehr. Das kann besonders für Babys gefährlich sein, weil ihr Immunsystem noch nicht stark ist. Die Forscher sagen, dass man mehr auf Hygiene achten muss, um die Ausbreitung von Resistenzen zu stoppen.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was haben die Forscher im Mekonium gefunden?
  2. 2. Wie viele Babys hatten Resistenzen?
  3. 3. Woher bekommen die Babys die Resistenzen?
  4. 4. Warum sind Resistenzen gefährlich?
  5. 5. Was ist das Mekonium?
  6. 6. Was schlagen die Forscher vor?
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