Ungarn gedenkt der Revolution von 1956
Ein neuer Anfang in Ungarn
Peter Magyar ist seit April 2026 der ungarische Ministerpräsident. Er ist von Beruf Rechtsanwalt und legt großen Wert auf Geschichte. Bei seinen Auftritten nennt er oft historische Figuren. Manche Beobachter nennen ihn geschichtsbesessen. Er verlegt sogar Regierungssitzungen an historisch bedeutsame Orte.
Die Feier zum 70. Jahrestag
Am 23. Oktober 2026 findet in Budapest eine große Gedenkfeier statt. Es ist der 70. Jahrestag der ungarischen Revolution von 1956. Damals standen Studenten, Akademiker und Arbeiter gemeinsam gegen den sowjetischen Totalitarismus auf. Die Sowjetunion schlug die Revolution mit einer Militäroffensive blutig nieder. Viele internationale Gäste kommen zu der Feier, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Magyar hält die zentrale Festrede auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament.
Die Bedeutung für heute
Magyar sieht die Abwahl von Viktor Orban im April 2026 als Vollendung der Revolution von 1956. Er möchte einen neuen Kollektivmoment für die gespaltene Gesellschaft schaffen. Orban hatte nach 2010 die Geschichte von 1956 immer mehr verdreht. In seinen Reden erwähnte er Brüssel 21 Mal, aber Moskau gar nicht. Magyar sagte am 16. Juni 2026 im Parlament, dass Ungarn nun Teil der freien Welt geworden sei.