Das „Land der Feuer“: Giftmüll in der Nähe von Neapel
Ein gefährliches Erbe
In der Nähe von Neapel in Italien gibt es eine Region, die „Land der Feuer“ genannt wird. Hier hat die Mafia jahrzehntelang Giftmüll illegal vergraben und verbrannt. Der Müll stammt von Unternehmen aus ganz Italien und sogar aus dem Ausland. Die Folgen für die Menschen sind schlimm: Viele werden krank und sterben an Krebs.
Aktivisten kämpfen gegen die Mafia
Zwei Männer, Alessandro Cannavacciuolo und Michele Pannella, kämpfen gegen die Verschmutzung. Sie zeigen, wo der Müll liegt und wie gefährlich er ist. Oft bekommen sie Drohungen von der Mafia. Trotzdem hören sie nicht auf. Sie haben sogar vor Gericht gewonnen. Der Europäische Gerichtshof hat Italien verurteilt, weil der Staat die Menschen nicht genug beschützt hat.
Der Papst besucht die Region
Heute besucht Papst Leo XIV. die Gegend. Er trifft Menschen, die Angehörige durch den Giftmüll verloren haben. Der Papst will auf das Problem aufmerksam machen und den Menschen Hoffnung geben. Die Sanierung der Region hat begonnen, aber es wird noch lange dauern und viel Geld kosten.