Hautkrebsvorsorge: Sollte sie abgeschafft werden?
Was ist das Hautkrebsscreening?
In Deutschland gibt es seit 2008 ein besonderes Angebot: das Hautkrebsscreening. Alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren können alle zwei Jahre zum Hautarzt gehen. Der Arzt untersucht die Haut auf Veränderungen. Das Ziel ist, Hautkrebs früh zu erkennen. Besonders der schwarze Hautkrebs ist gefährlich.
Wer nutzt das Screening?
Nicht viele Menschen gehen zum Hautkrebs-Check. Nur etwa jeder Vierte macht davon Gebrauch. Das Screening ist für alle, egal ob sie helle Haut haben oder viel in der Sonne sind. Trotzdem ist das Angebot umstritten. Viele sagen: Es hilft nicht genug.
Warum steht das Screening jetzt auf der Streichliste?
Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will sparen. Sie plant eine Gesundheitsreform. Dabei könnte das Hautkrebsscreening für alle gestrichen werden. Viele Ärzte sind dagegen. Sie sagen: Ohne Screening wird Hautkrebs später entdeckt. Das kann teurer und gefährlicher sein.