Neue Regeln für Ausländer in Japan
Warum ist das Leben für Ausländer in Japan teuer?
Srijana Sunar kommt aus Nepal und arbeitet seit 2018 in einer Fabrik in Japan. Sie verdient etwa 790 Euro im Monat. Ab 2027 wird es für sie noch teurer, in Japan zu bleiben. Die Regierung erhöht die Gebühren für die Aufenthaltserlaubnis von 55 Euro auf 550 Euro. Das ist viel Geld für Srijana. Auch ihr Mann Spandan findet die neuen Regeln unfair. Beide möchten für immer in Japan bleiben, aber die Kosten sind sehr hoch.
Warum braucht Japan ausländische Arbeiter?
Japan hat ein großes Problem: Es gibt zu wenig Arbeiter. Die Bevölkerung wird immer älter und kleiner. Im Jahr 2025 lebten etwa 4,1 Millionen Ausländer in Japan. Sie arbeiten in Fabriken, in der Pflege oder in anderen Berufen. Ohne sie würde die japanische Gesellschaft nicht funktionieren. Experten sagen, dass Roboter und mehr Frauen in Jobs das Problem nicht lösen können.
Was ändert sich für Ausländer?
Die japanische Regierung hat neue Regeln gemacht. Ausländer müssen jetzt länger in Japan leben, bevor sie die Staatsbürgerschaft bekommen können. Sie müssen auch besser Japanisch sprechen. Die Regierung sagt, dass sie faire Regeln will. Aber viele Ausländer fühlen sich ungerecht behandelt. Sie zahlen Steuern und halten sich an die Regeln, aber die neuen Kosten und Bedingungen sind schwer zu erfüllen.