Litauen: Kultur, Natur und Geschichte entdecken
Vilnius – eine Stadt mit Geschichte
Vilnius ist nicht nur die Hauptstadt Litauens, sondern auch eine Stadt mit einer langen Geschichte. Die Altstadt von Vilnius gehört zum UNESCO-Welterbe und ist die größte im Baltikum. Besonders bekannt ist die St.-Anna-Kirche, die sogar Napoleon beeindruckte. Vilnius hat über 50 Kirchen und wird deshalb auch das „Rom des Ostens“ genannt. Ein besonderes Viertel ist Užupis, das sich zu einem Künstler- und Freigeist-Viertel entwickelt hat.
Der Berg der Kreuze – ein Symbol des Glaubens
Der Berg der Kreuze ist ein wichtiger Wallfahrtsort in Litauen. Dort stehen heute unzählige Kreuze, die von Gläubigen aufgestellt wurden. Der Ort hat eine bewegte Geschichte: Im 19. Jahrhundert wurde er zu einem Symbol des Widerstands gegen die russische Herrschaft. Auch während der sowjetischen Zeit ließen sich die Menschen nicht davon abhalten, neue Kreuze aufzustellen.
Nationalparks: Dzūkija und Aukštaitija
Litauen hat viele Nationalparks, die für ihre unberührte Natur bekannt sind. Der Nationalpark Dzūkija ist der größte des Landes und bietet eine einzigartige Landschaft mit Wäldern, Mooren und Flüssen. Dort leben seltene Tiere wie Wölfe und Schwarzstörche. Der Nationalpark Aukštaitija ist ebenfalls sehr bekannt. Er hat viele Seen, die durch Flüsse verbunden sind. Ein besonderer See ist der Tauragnas, der tiefste See Litauens.
Trakai und die Wasserburg
Trakai ist eine kleine Stadt mit einer berühmten Wasserburg. Die Burg liegt auf einer Insel im Galvė-See und ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Architektur. Trakai war im Mittelalter sogar für kurze Zeit die Hauptstadt Litauens. Heute kann man die Burg besichtigen und ein Museum besuchen, das die Geschichte der Region zeigt.