Strukturelle und personelle Veränderungen in der Bundesliga-Saison 2025/26
Der Rahmenkalender der neuen Saison
Die 64. Saison der Fußball-Bundesliga beginnt am 28. August mit dem Spiel des Titelverteidigers FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart. Eine der markantesten Änderungen im Spielplan ist die Umstrukturierung der Länderspielpausen. Während es bisher drei Pausen in der Hinrunde gab, sind es nun nur noch zwei, wobei die erste Pause 16 Tage dauert. In dieser Zeit bestreitet die deutsche Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp vier Spiele in der UEFA Nations League. Die Winterpause erstreckt sich vom 20. Dezember bis zum 8. Januar.
Einführung neuer Spielregeln
In der neuen Saison werden mehrere Regeländerungen eingeführt, die bereits bei der Weltmeisterschaft erprobt wurden. Schiedsrichter sind nun angehalten, bei Abstößen und Einwürfen einen Fünf-Sekunden-Countdown zu zählen. Bei Zeitüberschreitung erhält der Gegner einen Vorteil. Auswechselspieler müssen das Spielfeld innerhalb von zehn Sekunden verlassen, andernfalls spielt ihr Team eine Minute lang in Unterzahl. Zudem wurden die Kompetenzen des Video-Assistenten (VAR) erweitert, der nun auch bei zweiten gelben Karten und Eckball-Entscheidungen eingreifen darf.
Transfers und personelle Veränderungen
Die Transferperiode brachte einige bemerkenswerte Wechsel mit sich. Yan Diomande verließ RB Leipzig für eine Ablösesumme von 125 Millionen Euro in Richtung Real Madrid, was ihn zu einem der teuersten Abgänge der Bundesliga-Geschichte macht. Der FC Bayern München verpflichtete Nathaniel Brown für 50 Millionen Euro und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven. Niclas Füllkrug kehrte nach drei Jahren zu Werder Bremen zurück, und Robin Gosens wechselte zu Aufsteiger FC Schalke 04.
Neue Teams und Trainerwechsel
Mit dem Aufstieg von FC Schalke 04, SV Elversberg und SC Paderborn 07 gibt es in dieser Saison drei neue Teams in der Bundesliga. Auf der Trainerbank gab es ebenfalls Veränderungen: Eintracht Frankfurt holte Adi Hütter zurück, während in Leverkusen der Spanier Carles Martinez die Nachfolge von Kasper Hjulmand antrat. In Leipzig übernahm Martin Demichelis das Traineramt von Ole Werner, der trotz eines dritten Platzes in der Vorsaison gehen musste.
Junge Talente im Fokus
Einige junge Spieler könnten in dieser Saison für Furore sorgen. Konstantinos Karetsas, ein 18-jähriges Talent vom BVB, und Nathan De Cat, ein 17-jähriger defensiver Mittelfeldspieler von Hoffenheim, gelten als vielversprechende Nachwuchsspieler. Bei Aufsteiger Elversberg könnten Francis Onyeka und Noah Darvich, beide ausgeliehen von Leverkusen bzw. Stuttgart, wertvolle Spielpraxis sammeln.