Papst Leo gedenkt auf Lampedusa der Flüchtlinge
Eine Insel mit großer Bedeutung
Lampedusa ist die südlichste Insel Italiens und gehört zu Europa. Viele Menschen, die über das Mittelmeer fliehen, kommen hier an. Sie suchen Schutz und ein besseres Leben. Papst Leo XIV. hat die Insel besucht, um an die vielen Flüchtlinge zu erinnern. Er segnete eine Gedenktafel für seinen Vorgänger, Papst Franziskus. Der Pier am Hafen heißt jetzt „Molo Papa Francesco“. Das ist eine Würdigung für Franziskus, der sich stark für Flüchtlinge eingesetzt hat.
Ein Ort der Hoffnung
Auf der Gedenktafel steht: „Pier Papst Franziskus: Ort der Ankunft, der Hoffnung und der Menschlichkeit“. Viele Boote mit Flüchtlingen erreichen diesen Pier. Oft sind die Boote kaputt und die Menschen in großer Gefahr. Seenotretter helfen ihnen und bringen sie sicher an Land. Lampedusa ist durch ein tragisches Unglück im Jahr 2013 bekannt geworden. Damals ertranken 368 Menschen vor der Insel.
Papst Leo fordert mehr Hilfe
Papst Leo sprach mit Flüchtlingen und forderte die Europäische Union auf, mehr zu tun. Er sagte, Europa soll einen Plan machen, der Flüchtlinge aufnimmt, schützt und integriert. Er betonte, dass jeder Mensch Würde hat. Zum Abschluss seines Besuchs legte er Blumen an Gräbern von ertrunkenen Flüchtlingen nieder.