SPD will Erbschaftsteuer reformieren: Reiche sollen mehr zahlen
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Politik Wirtschaft

SPD will Erbschaftsteuer reformieren: Reiche sollen mehr zahlen

Was plant die SPD?

Die SPD möchte die Erbschaftsteuer in Deutschland ändern. Große Vermögen sollen stärker besteuert werden, während kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden. Ein neuer Freibetrag von etwa einer Million Euro pro Erbe soll eingeführt werden. Das bedeutet: Wer weniger als eine Million Euro erbt, zahlt keine Steuern. Auch das Elternhaus bleibt steuerfrei, wenn die Erben dort mindestens zehn Jahre wohnen bleiben. Für Familienbetriebe gibt es einen Freibetrag von fünf Millionen Euro, um sie zu schützen. Große Unternehmen müssen jedoch mit höheren Steuern rechnen.

Kritik an den Plänen

Die Pläne der SPD stoßen auf Kritik. Vor allem die Union und Wirtschaftsverbände sind dagegen. Sie sagen, dass vor allem der familiengeführte Mittelstand durch die neuen Regeln belastet wird. Die Stiftung "Familienunternehmen und Politik" nennt die Pläne ein "Steuererhöhungskonzept aus der Mottenkiste". Auch der Verband der Chemischen Industrie sieht die Vorschläge kritisch und spricht von einem falschen Signal zur falschen Zeit.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B1.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was ist das Ziel der SPD mit der Reform der Erbschaftsteuer?
  2. 2. Wie hoch soll der neue Freibetrag sein?
  3. 3. Was passiert mit dem Elternhaus nach den Plänen der SPD?
  4. 4. Wer kritisiert die Pläne der SPD?
  5. 5. Warum gibt es einen besonderen Freibetrag für Familienbetriebe?
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