Giftige Mode: Wie Kleider im 19. Jahrhundert krank machten
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Giftige Mode: Wie Kleider im 19. Jahrhundert krank machten

Giftige Farbe in Kleidern

Im 19. Jahrhundert war die Farbe Grün sehr modern. Viele Frauen trugen grüne Kleider. Aber diese Farbe war giftig. Sie enthielt Arsen, ein gefährliches Gift. Die Farbe hieß „Schweinfurter Grün“. Wenn Frauen in den Kleidern schwitzten, löste sich das Gift. Es verursachte Hautprobleme, Haarausfall und Übelkeit. Viele Frauen wurden krank oder starben sogar. Ärzte fanden heraus, dass bei einem Ball viel Arsenstaub in die Luft kam. Dieser Staub konnte viele Menschen töten.

Gefährliche Reifröcke

Reifröcke waren große Unterröcke aus Stahl und Rosshaar. Sie machten die Kleider sehr weit. Aber sie waren gefährlich. Wenn die Röcke Feuer fingen, brannten sie schnell. Viele Frauen konnten nicht fliehen und starben. In Großbritannien starben in den 1850er- und 1860er-Jahren Tausende Frauen durch brennende Reifröcke.

Korsetts und ihre Folgen

Korsetts waren eng geschnürte Mieder. Sie sollten die Taille schmal machen. Aber sie waren ungesund. Die Korsetts drückten die Rippen und Organe zusammen. Das führte zu Atemproblemen und Ohnmachtsanfällen. Viele Frauen hatten auch Verdauungsprobleme. Ärzte warnten vor den Folgen, aber die Mode blieb beliebt.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was war das Problem mit der Farbe Grün im 19. Jahrhundert?
  2. 2. Warum waren Reifröcke gefährlich?
  3. 3. Welche gesundheitlichen Probleme verursachten Korsetts?
  4. 4. Was passierte, wenn Frauen in grünen Kleidern schwitzten?
  5. 5. Warum trugen Frauen trotzdem Korsetts?
  6. 6. Wie viele Frauen starben durch brennende Reifröcke in Großbritannien?

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