Trotz Waffenruhe: Angriffe zwischen Israel und Libanon gehen weiter
Quelle, an Sprachniveau angepasst Politik Ausland

Trotz Waffenruhe: Angriffe zwischen Israel und Libanon gehen weiter

Verlängerung der Waffenruhe – doch die Gewalt bleibt

Israel und der Libanon haben die Waffenruhe um 45 Tage verlängert. Die Verhandlungen fanden unter Vermittlung der USA in Washington statt. Beide Seiten hoffen auf eine dauerhafte Friedenslösung. Doch trotz der Verlängerung gibt es weiterhin Angriffe. Im Südlibanon starben sechs Menschen, darunter drei Sanitäter, bei einem Luftangriff.

Hisbollah und Israel: Kein Ende der Kämpfe

Die Hisbollah, eine vom Iran unterstützte Gruppe im Libanon, hat israelische Kasernen angegriffen. Die Hisbollah lehnt die Friedensgespräche ab, weil sie nicht beteiligt ist. Israel hat erklärt, weiter Hisbollah-Ziele angreifen zu wollen. Seit März sind im Libanon fast 2.900 Menschen gestorben.

Verhandlungen für eine dauerhafte Lösung

Die nächsten Gespräche sollen Anfang Juni stattfinden. Ziel ist eine dauerhafte Friedenslösung. Der israelische Botschafter in Washington sagte, es gebe "Höhen und Tiefen", aber das Potenzial für Erfolg sei groß. Die libanesische Delegation hofft auf "dauerhafte Stabilität" und eine Stärkung der staatlichen Institutionen.

Unsichere Zukunft

Ob die Waffenruhe hält, ist ungewiss. Die täglichen Angriffe zeigen, wie brüchig die Situation ist. Viele Menschen im Libanon wagen kaum, auf Frieden zu hoffen.

Teilen:

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Wer hat die Waffenruhe verlängert?
  2. 2. Wo fanden die Verhandlungen statt?
  3. 3. Wie viele Menschen sind seit März im Libanon gestorben?
  4. 4. Warum lehnt die Hisbollah die Friedensgespräche ab?
  5. 5. Was hofft die libanesische Delegation?
  6. 6. Warum ist die Zukunft unsicher?
B1 Sprachniveau ändern C1