Trumps Zollpolitik: Erleichterungen für Lebensmittelimporte und Handelsabkommen
Zollsenkungen auf Lebensmittelimporte
US-Präsident Donald Trump hat einen Teil der Zölle auf Lebensmittelimporte aus dem Ausland zurückgenommen. Betroffen sind Produkte wie Kaffee, Tee, Bananen, Tomaten, Rindfleisch, Kakao und Gewürze. Diese Agrarprodukte werden in den USA nicht in ausreichender Menge produziert. Trump erwartet, dass die Preissenkungen zu niedrigeren Kaffeepreisen führen, die er als "recht hoch" bezeichnete.
Finanzielle Unterstützung für Bürger
Zusätzlich zu den Zollsenkungen kündigte Trump eine Zahlung von 2000 Dollar für US-Amerikaner mit niedrigem und mittlerem Einkommen an. Diese Zahlung soll aus den Einnahmen der übrigen Zölle finanziert werden. Hintergrund ist der starke Anstieg der Lebensmittelpreise in den USA. Laut Statistikbehörde waren Hackfleisch und Steaks im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer.
Handelsabkommen mit Lateinamerika
Argentinien, Ecuador, Guatemala und El Salvador haben Handelsabkommen mit den USA abgeschlossen. Diese Länder exportieren viele der betroffenen Lebensmittel. Im Gegenzug für die Zollsenkungen erhalten die USA privilegierten Marktzugang in diesen Ländern. Zudem wurden Absprachen zu Landwirtschaft, Arbeitsrecht, Umweltschutz und Subventionen getroffen.
Erfolg für die Schweiz
Auch die Schweiz konnte einen handelspolitischen Erfolg verbuchen. Die USA senken ihre Zölle auf Schweizer Exporte von 39 auf 15 Prozent. Im Gegenzug versprach die Schweiz, dass Privatunternehmen bis 2028 insgesamt 200 Milliarden Dollar in den USA investieren. Besonders die Schweizer Uhren-, Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie profitiert von diesem Abkommen, da ihre Exporte in die USA stark zurückgegangen waren.