Der Trump-Fanshop in Boones Mill
Der Trump-Laden in Boones Mill
In dem kleinen Ort Boones Mill in den Blue Ridge Mountains betreibt Donald Taylor einen besonderen Laden. Bei der Wahl vor zwei Jahren stimmten hier drei von vier Wählern für Trump. Der 76-Jährige wird Whitey genannt und betreibt sein Geschäft in einer ehemaligen Kirche aus dem letzten Jahrhundert. Seit etwa vier Jahren verkauft er dort mehr als 600 verschiedene Trump-Fanartikel wie Schuhe, Hemden und rote MAGA-Mützen. Die Ware wird meistens in China hergestellt.
Früher war das Geschäft sehr erfolgreich
Während des Wahlkampfs 2020 kamen sehr viele Kunden in den Laden. Whitey musste sogar drei Mitarbeiter nur für die Kasse einstellen. Der tägliche Umsatz lag damals bei mehr als 15.000 Dollar. Mehrere hundert Menschen kamen jeden Tag vorbei. Der Kaufpreis für die ehemalige Kirche hatte er schon nach einem Monat wieder verdient. Das Geschäft lief bis zur Präsidentschaftswahl vor zwei Jahren blendend.
Heute läuft es schlechter
Inzwischen kommen nur noch 30 oder 40 Kunden pro Tag. Der Umsatz beträgt nur noch etwa 1.500 Dollar täglich. Whitey erklärt, dass die Hersteller keine neuen Artikel mehr liefern. Außerdem hätten die meisten Menschen das Gefühl, genug getan zu haben, damit Trump wieder ins Weiße Haus einzieht. In den USA gibt es noch etwa 20 Trump-Läden, aber mindestens vier mussten dieses Jahr schließen. Trotzdem will Whitey durchhalten und glaubt, dass Trump in drei Monaten wieder gebraucht wird.