Vom Boom zum Rückgang: Die Krise der Trump-Fanshops
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Vom Boom zum Rückgang: Die Krise der Trump-Fanshops

Der Niedergang der Trump-Fanshops

In Boones Mill, einer kleinen Ortschaft in den Blue Ridge Mountains in Virginia, betreibt der 76-jährige Donald „Whitey“ Taylor einen Trump-Fanshop in einer ehemaligen Kirche. Vor zwei Jahren stimmten in dem Ort mit nur einer Ampelkreuzung drei von vier Wählern für Donald Trump. Boones Mill liegt im Franklin County in Südwest-Virginia und hat nicht einmal 300 Einwohner. Taylor eröffnete sein Geschäft während des Wahlkampfs 2020 und verkauft dort über 600 verschiedene Fanartikel – von Schuhen und Hemden über Tassen bis zu den bekannten roten MAGA-Mützen. Die Ware stammt dabei überwiegend aus China, was Taylor mit einem humorvollen Kommentar verteidigt.

Vom Boom zum Rückgang

Zu Hochzeiten während des Wahlkampfs kamen mehrere hundert Kunden täglich in den Laden. Taylor musste drei Mitarbeiter ausschließlich für die Kasse beschäftigen, und der tägliche Umsatz lag bei mehr als 15.000 Dollar. Der Kaufpreis für das über 100 Jahre alte Kirchengebäude hatte er bereits nach einem Monat wieder eingespielt. Doch seit der Präsidentschaftswahl vor zwei Jahren hat sich das Bild dramatisch verändert: Heute kommen nur noch 30 bis 40 Kunden pro Tag, und der Umsatz beträgt lediglich etwa 1.500 Dollar. Taylor führt den Rückgang nicht auf mangelnde Sympathie für Trump zurück, sondern darauf, dass die Hersteller keine neuen Produkte mehr liefern. Außerdem hätten die Kunden das Gefühl, genug getan zu haben, um Trump wieder ins Weiße Haus zu bringen.

Ein landesweites Phänomen mit ungewisser Zukunft

Trump-Fanshops sind ein einzigartiges Phänomen in den USA. Zwar gab es auch bei früheren charismatischen Präsidenten wie Ronald Reagan oder Barack Obama Fanartikel, aber Trump ist der Erste, der Menschen dazu bringt, ganze Geschäfte nur für Devotionalien zu eröffnen. Derzeit existieren noch etwa 20 solcher Läden im ganzen Land, doch mindestens vier mussten dieses Jahr bereits schließen. Gründe dafür sind vielfältig: Manche Kunden haben weniger Geld, andere finden Trump historisch unbeliebt, und die Nachfrage nach roten MAGA-Hüten ist begrenzt. Während einige Händler wie Rick Kligman in South Carolina bereits Räumungsverkäufe starten, um nicht auf Waren sitzen zu bleiben, setzt Whitey Taylor auf Durchhaltevermögen. Er prophezeit ein Trump-Revival drei Monate nach dem Ende der Amtszeit und glaubt, dass dann die Kunden wieder massenhaft zurückkehren werden.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B2.

Lizenz des Textes und des Quiz: CC BY-NC 4.0

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  2. 2. Wie viele Wähler stimmten für Trump in Boones Mill?
  3. 3. Warum kommen heute weniger Kunden?
  4. 4. Was prophezeit Whitey für die Zukunft?
  5. 5. Wie viele Trump-Läden gibt es noch?
  6. 6. Was machen einige Händler wie Rick Kligman?
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