Klimawandel bremst die Erdrotation
Bild: Wkobylinski · Quelle · CC BY-SA 3.0
Wissenschaft

Klimawandel bremst die Erdrotation

Die Drehung der Erde

Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse. Ein Tag dauert etwa 24 Stunden oder 86.400 Sekunden. Doch die Erdrotation ist nicht immer gleich schnell. Verschiedene Kräfte beeinflussen sie. Dazu gehören die Gezeiten, Prozesse im Erdinneren und die Atmosphäre.

Der Einfluss der Atmosphäre

Forscher haben herausgefunden, dass sich die Erdrotation durch den Klimawandel verändern kann. Wenn es wärmer wird, bewegen sich die Winde anders. Die Luft speichert mehr Drehimpuls. Das bedeutet, dass die Atmosphäre die Erde weniger stark mitzieht. Dadurch wird die Erdrotation langsamer.

Kleine, aber messbare Veränderungen

Die Veränderung ist sehr klein. Pro Grad Erwärmung verlängert sich der Tag um etwa 0,1 Millisekunden. Das ist kaum spürbar. Zum Vergleich: Die Gezeiten des Mondes bremsen die Erde viel stärker. Doch der Effekt des Klimawandels ist systematisch und nicht nur eine zufällige Schwankung.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B1.

Lizenz des Textes und des Quiz: CC BY-NC 4.0

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was beeinflusst die Erdrotation?
  2. 2. Was passiert mit den Winden, wenn es wärmer wird?
  3. 3. Wie stark verlängert sich der Tag pro Grad Erwärmung?
  4. 4. Warum ist der Effekt des Klimawandels auf die Erdrotation wichtig?
  5. 5. Was bremst die Erde stärker als der Klimawandel?
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