Alexander Zverev vor der größten Chance seiner Karriere
Ein ungewöhnlicher Weg ins Finale
Alexander Zverev steht am Sonntag im Finale der French Open. Es ist bereits das vierte Mal, dass der deutsche Tennisspieler in einem Grand-Slam-Finale spielt. Sein Gegner ist Flavio Cobolli aus Italien. Der Weg ins Finale war dieses Mal besonders, weil viele starke Spieler wie Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und Novak Djokovic nicht teilnehmen oder früh ausgeschieden sind. Zverev hat die Gelegenheit, seinen ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen.
Zverevs Form und Vorbereitung
In den letzten Monaten hat Zverev eine herausragende Form gezeigt. Er stand in vier von fünf möglichen Halbfinals bei Masters-Turnieren und erreichte das Finale in Madrid. In diesem Jahr hat er nur vier Niederlagen gegen Spieler kassiert, die nicht Jannik Sinner oder Carlos Alcaraz hießen. Diese Konstanz macht ihn zu einem der Favoriten für das Finale.
Ein Finale gegen einen Freund
Zverevs Gegner im Finale, Flavio Cobolli, ist nicht nur ein Konkurrent, sondern auch ein guter Freund. Die beiden haben sich beim Laver Cup 2024 kennengelernt und verstehen sich sehr gut. Cobolli hat ebenfalls einen guten Weg ins Finale gehabt, auch wenn er im Achtelfinale gegen Zach Svajda nervös wirkte. Da Cobolli kampflos ins Finale kam, könnte Zverev einen kleinen Vorteil haben, weil er im Halbfinale noch spielen musste und im Rhythmus bleibt.
Die Bedeutung des Finales
Für beide Spieler ist das Finale die Chance auf den größten Titel ihrer Karriere. Zverev hat bereits mehrere Male in Grand-Slam-Finals gestanden, aber noch nie gewonnen. Er sagte nach dem verlorenen Australian-Open-Finale 2025, dass er nicht als bester Spieler enden will, der nie einen Grand Slam gewonnen hat. Am Sonntag hat er wieder die Gelegenheit, dies zu ändern.