Apollo 11: Die erste Mondlandung
Die erste Mondlandung
Im Juli 1969 startete die berühmte Mission Apollo 11. Drei amerikanische Astronauten flogen mit einem Raumschiff zum Mond: Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin „Buzz“ Aldrin. Armstrong war der Kommandant der Mission. Die Rakete startete am 16. Juli in Florida. Etwa eine Million Menschen wollten den Start mit eigenen Augen sehen. Viele weitere Millionen Menschen auf der ganzen Welt saßen gespannt vor dem Fernseher.
Die Landung auf dem Mond
Am 20. Juli landeten Armstrong und Aldrin mit der Landefähre auf dem Mond. Collins blieb im Raumschiff Columbia und umkreiste den Mond weiter. Am 21. Juli stieg Armstrong als erster Mensch auf den Mond. Er sagte den berühmten Satz: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ Die beiden Astronauten sammelten Steine vom Mond und stellten eine amerikanische Flagge auf. Sie blieben etwa einen Tag auf dem Mond und arbeiteten nach einem strengen Plan.
Die Rückkehr zur Erde
Nach der Arbeit auf dem Mond kehrten Armstrong und Aldrin mit der Landefähre zurück zum Raumschiff. Sie trafen Collins wieder und flogen gemeinsam zur Erde zurück. Die Reise dauerte insgesamt etwa eine Woche. Das Raumschiff landete im Pazifischen Ozean. Die amerikanische Marine fischte es mit Hilfe von Hubschraubern aus dem Wasser. Die drei Astronauten mussten danach einige Tage in Quarantäne in Houston bleiben, weil man befürchtete, sie könnten gefährliche Bakterien vom Mond mitgebracht haben.