Baseball: Regeln, Verbreitung und die Major League
Die Regeln des Baseballs
Baseball ist ein Mannschaftssport, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten. Eine Mannschaft schlägt den Ball, die andere versucht, ihn zu fangen oder schnell zurückzubringen. Der Spieler mit dem Schläger muss den Ball möglichst weit ins Spielfeld schlagen. Danach läuft er um ein Viereck, das vier Ecken hat. Schafft er eine vollständige Umrundung, erhält seine Mannschaft einen Punkt. Jedes Spiel besteht aus neun Durchgängen. Es gibt keine Zeitbegrenzung, das Spiel endet erst, wenn alle Durchgänge gespielt sind.
Strategien und Spielablauf
Die gegnerische Mannschaft versucht, den Ball schnell zu fangen oder zu einem Mitspieler zu werfen, der an einer Ecke des Vierecks steht. Erreicht der Läufer die Ecke nicht, bevor der Ball dort ankommt, ist er „Aus“. Nach drei „Aus“ wechselt das Schlagrecht zur anderen Mannschaft. Ein besonderer Erfolg ist der „Homerun“, bei dem der Ball aus dem Stadion geschlagen wird. Dann darf der Läufer einmal um das gesamte Viereck laufen und sicher einen Punkt erzielen.
Verbreitung und Beliebtheit
Baseball stammt aus den USA und ist dort nach American Football der beliebteste Sport. Über 100 Millionen Menschen schauen sich jedes Jahr Spiele an. Auch in Ländern wie Japan, Mexiko oder der Dominikanischen Republik ist Baseball sehr populär. In Europa wird der Sport ebenfalls gespielt, allerdings nicht so häufig wie in den USA. Die bekannteste Liga der Welt ist die Major League Baseball (MLB) in den USA und Kanada.
Die Major League Baseball
Die MLB besteht aus zwei Ligen: der National League und der American League. Beide Ligen haben jeweils 15 Mannschaften. Es gibt keine Auf- oder Absteiger, aber Teams können in andere Städte umziehen. Die Saison besteht aus 162 Spielen. Am Ende spielen die Meister der beiden Ligen in der „World Series“ gegeneinander. Der Sieger darf sich „Weltmeister“ nennen. Unterhalb der MLB gibt es die Minor Leagues, in denen Nachwuchsspieler Erfahrung sammeln.