Der Anti-Flynn-Effekt: Werden wir dümmer?
Quelle, an Sprachniveau angepasst Wissenschaft

Der Anti-Flynn-Effekt: Werden wir dümmer?

Was ist der Flynn-Effekt?

Früher wurden die Menschen in vielen Ländern immer klüger. Das nennt man den Flynn-Effekt. Der Wissenschaftler James R. Flynn hat herausgefunden, dass der IQ in den USA zwischen 1932 und 1978 um fast 14 Punkte gestiegen ist. Das lag an besserer Bildung und gesünderer Ernährung.

Gibt es jetzt einen Anti-Flynn-Effekt?

Neue Studien zeigen: In einigen Ländern sinkt der IQ wieder. Zum Beispiel in Skandinavien. Dort wird der IQ seit den 1990er-Jahren alle zehn Jahre um etwa drei Punkte niedriger. Wissenschaftler nennen das den Anti-Flynn-Effekt. Aber warum passiert das?

Warum sinkt der IQ?

Ein Grund ist, dass wir heute vieles nicht mehr selbst machen müssen. Wir nutzen Handys, Computer und Navis. Diese Geräte denken für uns. Wir müssen uns keine Wege merken oder lange Texte lesen. Auch ungesundes Essen und wenig Bewegung sind schlecht für unser Gehirn. Wenn wir unser Gehirn nicht trainieren, wird es schwächer.

Was können wir tun?

Es ist wichtig, unser Gehirn zu benutzen. Wir können zum Beispiel mehr Bücher lesen, Rätsel lösen oder Sprachen lernen. Auch gesundes Essen und Sport helfen unserem Gehirn. Vielleicht werden wir dann nicht dümmer, sondern bleiben klug.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was ist der Flynn-Effekt?
  2. 2. Warum sinkt der IQ heute vielleicht wieder?
  3. 3. Was können wir tun, um klug zu bleiben?
  4. 4. Was ist schlecht für unser Gehirn?
  5. 5. Wer hat den Flynn-Effekt entdeckt?
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