DFB-Frauen demonstrieren Überlegenheit in der WM-Qualifikation gegen Österreich
Ein souveräner Sieg
Die deutschen Fußballfrauen haben auch ihr drittes Spiel in der Qualifikation zur WM in Brasilien erfolgreich bestritten. Im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg setzten sie sich mit einem deutlichen 5:1 gegen Österreich durch. Trotz eines nicht perfekten Spiels zeigten die DFB-Frauen Geduld und Effizienz vor dem Tor.
Spielverlauf und Tore
Das Spiel begann mit frühem Druck der deutschen Mannschaft. Nicole Anyomi erzielte nach einer Ecke das 1:0 in der 17. Minute. Nach der Pause erhöhten die Deutschen kontinuierlich ihren Vorsprung: Vivien Endemann (52.), ein Eigentor von Sarah Puntigam (68.), Jule Brand (76.) und Lea Schüller (83.) sorgten für den Endstand. Österreich konnte lediglich durch Chiara D'Angelo (77.) ein Ehrentor erzielen.
Verletzung von Giulia Gwinn
Ein besorgniserregender Moment war die Verletzung von Kapitänin Giulia Gwinn. Nach einem Foul der Österreicherin Melanie Brunnthaler musste Gwinn an der Schulter behandelt werden. Sie spielte zunächst weiter, wurde jedoch in der 33. Minute ausgewechselt. Die genaue Diagnose steht noch aus, doch die Sorge um die Spielführerin ist groß.
Verabschiedung einer Legende
Vor dem Spiel wurde Sara Däbritz, die nach der EM in der Schweiz ihre Karriere beendete, offiziell verabschiedet. Mit 111 Länderspielen und 18 Toren hinterlässt sie eine beeindruckende Bilanz. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektorin Nia Künzer ehrten sie mit Blumen und einer Collage mit Erinnerungsfotos.
Taktische Analyse und Ausblick
Trotz der klaren Überlegenheit hatten die DFB-Frauen Schwierigkeiten, gegen die tief stehenden Österreicherinnen gefährliche Spielsituationen zu kreieren. Besonders Jule Brand stach als Schlüsselspielerin hervor. Das nächste Spiel findet am kommenden Sonnabend in Ried statt. Norwegen, der Hauptkonkurrent in der Qualifikationsgruppe, gewann gegen Slowenien mit 5:0. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die WM.