Die Ausbreitung des West-Nil-Virus in Europa durch den Klimawandel
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Die Ausbreitung des West-Nil-Virus in Europa durch den Klimawandel

Ursprung und Verbreitung des West-Nil-Virus

Das West-Nil-Virus (WNV) stammt ursprünglich aus tropischen Regionen. Übertragen wird es durch die Gemeine Stechmücke, die in Europa heimisch ist. In den letzten Jahren hat sich das Virus in Europa ausgebreitet. Besonders betroffen sind Länder wie Italien und Griechenland. Auch in Deutschland wird das Virus seit 2019 regelmäßig bei Menschen nachgewiesen.

Symptome und Gefahren des West-Nil-Fiebers

Die meisten Menschen, die sich mit dem West-Nil-Virus infizieren, merken nichts davon. Etwa 20 Prozent entwickeln grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Diese Beschwerden klingen meist nach wenigen Tagen ab. Bei etwa einem von 100 Infizierten greift das Virus jedoch das Nervensystem an und kann zu schweren Erkrankungen wie Hirnhautentzündung führen. Diese Fälle können tödlich enden.

Rolle der Gemeinen Stechmücke

Das West-Nil-Virus wird nicht von invasiven Arten wie der Tigermücke übertragen, sondern von der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens). Diese Mücke ist in Europa weit verbreitet. Die Weibchen stechen Vögel und können das Virus so verbreiten. Menschen und Pferde sind sogenannte Fehlwirte: Sie können das Virus zwar bekommen, aber nicht weitergeben.

Einfluss des Klimawandels

Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung von Mücken und damit auch von durch Mücken übertragenen Viren. Höhere Temperaturen führen dazu, dass Mücken früher schlüpfen, häufiger stechen und mehr Eier legen. Auch die Viren selbst vermehren sich bei höheren Temperaturen schneller in den Mücken. Dadurch steigt das Risiko, dass sich Krankheiten wie das West-Nil-Fieber weiter ausbreiten.

Schutzmaßnahmen

Da es weder einen Impfstoff noch eine spezielle Behandlung gegen das West-Nil-Virus gibt, ist Vorbeugung besonders wichtig. Man sollte Mückenstiche vermeiden, indem man lange Kleidung trägt und Moskitonetze verwendet. Im Garten sollte man stehende Gewässer vermeiden, da diese als Brutplätze für Mücken dienen.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Welche Mückenart überträgt das West-Nil-Virus in Europa hauptsächlich?
  2. 2. Welche Symptome können bei einer Infektion mit dem West-Nil-Virus auftreten?
  3. 3. Warum begünstigt der Klimawandel die Ausbreitung des West-Nil-Virus?
  4. 4. Wer sind die Fehlwirte des West-Nil-Virus?
  5. 5. Wie kann man sich vor Mückenstichen schützen?

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