Das Kaspische Meer trocknet aus – was bedeutet das?
Ein Meer in Gefahr
Das Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Welt. Es liegt zwischen fünf Ländern: Iran, Russland, Aserbaidschan, Turkmenistan und Kasachstan. Seit den 1990er Jahren wird das Meer jedoch immer kleiner. Der Wasserstand sinkt jedes Jahr. Das ist ein großes Problem für die Menschen, Tiere und Pflanzen, die dort leben.
Warum sinkt der Wasserstand?
Es gibt mehrere Gründe, warum das Meer kleiner wird. Der wichtigste Fluss, der das Kaspische Meer mit Wasser versorgt, ist die Wolga. Die Menschen nutzen viel Wasser aus der Wolga für Felder und Städte. Auch das warme Wetter lässt das Wasser schneller verdunsten. Wissenschaftler sagen, dass der Klimawandel das Problem noch schlimmer macht.
Folgen für Menschen und Natur
Wenn das Meer kleiner wird, haben die Menschen weniger Fisch. Viele Familien leben vom Fischfang. Auch die Robben, die im Kaspischen Meer leben, verlieren ihren Lebensraum. An manchen Orten ist das Wasser schon so niedrig, dass Boote nicht mehr fahren können. Die Menschen müssen ihre Häuser und Dörfer verlassen, weil das Land austrocknet.