FIFA in der Krise: Warum Gianni Infantino Ärger hat
Infantinos Pläne und der Widerstand
Gianni Infantino ist der Präsident der FIFA. Er wollte Investoren in die FIFA holen. Das bedeutet, er wollte bis zu 20 Prozent der Anteile an einem neuen Tochterunternehmen verkaufen. Viele Fußball-Verbände sind gegen diesen Plan. Besonders die UEFA, der europäische Fußball-Verband, ist sehr wütend. Die UEFA droht damit, alle FIFA-Turniere zu boykottieren.
Warum sind die Verbände sauer?
Die Verbände sind sauer, weil Infantino die Pläne heimlich vorbereitet hat. Er hat nicht mit den Verbänden gesprochen. Auch einige Mitarbeiter der FIFA sind wütend. Ein wichtiger Berater von Infantino, Carlos Cordeiro, ist sogar zurückgetreten. Er sagte, dass der Plan schlecht für den Fußball ist. Kevin Lamour, ein anderer FIFA-Mitarbeiter, warf Infantino vor, die Mitarbeiter hintergangen zu haben.
Wer ist gegen die Pläne?
Nicht nur die UEFA ist gegen die Pläne von Infantino. Auch die Verbände aus Asien (AFC) und Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) sind dagegen. Zusammen haben diese Verbände eine Mehrheit in der FIFA. Das bedeutet, dass sie die Pläne wahrscheinlich stoppen können.