Eskalation im Nahen Osten: Trump prüft Irans Friedensinitiative – Truppenabzug aus Deutschland
Eskalation im Südlibanon
Die Spannungen im Nahen Osten eskalieren weiter. Die israelische Armee hat die Bewohner des Südlibanons aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Grund sind militärische Einsätze gegen die Hisbollah, die nach Angaben Israels gegen ein Waffenstillstandsabkommen verstoßen hat. Wer sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern oder -Einrichtungen aufhält, könnte in Gefahr geraten.
Trumps Haltung zum Irans Friedensplan
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen neuen Friedensplan des Iran zu prüfen. Der Plan wurde über Vermittler in Pakistan übermittelt. Trump zeigte sich jedoch wenig optimistisch. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, der Iran habe „noch keinen ausreichend hohen Preis“ für seine Handlungen in den letzten 47 Jahren gezahlt. Ob der Plan akzeptabel ist, bleibt daher fraglich.
Plünderungen durch israelische Soldaten
Medienberichte deuten darauf hin, dass israelische Soldaten im Südlibanon plündern. Die Zeitungen Jediot Achronot und Haaretz berichten von Fällen, in denen Soldaten private Häuser und Geschäfte ausraubten. Ein namentlich nicht genannter Reservist sagte, er habe mehrere Fälle von Plünderungen erlebt. Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hatte solche Vorfälle bereits scharf verurteilt.
Größerer Truppenabzug aus Deutschland
Trump hat angekündigt, deutlich mehr US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen als ursprünglich geplant. Statt der angekündigten 5.000 sollen nun „weit mehr“ Soldaten die Bundesrepublik verlassen. Hintergrund sind politische Spannungen mit Bundeskanzler Friedrich Merz, der Kritik am Krieg der USA und Israels gegen den Iran geäußert hatte.