Russlands digitale Isolation: Wie das Land das Internet kontrolliert
Das Gesetz für ein "souveränes Internet"
Schon 2019 hat Russland ein Gesetz eingeführt, das die Kontrolle über das Internet stärken soll. Offiziell heißt es, dass das Land vor Cyberangriffen geschützt werden muss. Aber viele Kritiker glauben, dass die Regierung einfach alle Informationen kontrollieren will. Seit dem Krieg gegen die Ukraine hat die Regierung viele ausländische Apps und Nachrichten-Seiten gesperrt.
Auswirkungen auf die Bevölkerung
Die Sperren haben große Auswirkungen auf die Menschen in Russland. Viele können nicht mehr mit ihren Familien im Ausland sprechen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die nicht wissen, wie sie die Sperren umgehen können. Auch unabhängige Nachrichten sind schwer zu finden. Die meisten Menschen erhalten nur noch Informationen von staatlichen Medien.
VPNs und staatliche Überwachung
Einige Menschen nutzen VPNs, um auf gesperrte Seiten zuzugreifen. Aber die Regierung sperrt immer mehr VPNs. Gleichzeitig wird eine neue App namens MAX gefördert. Viele Menschen misstrauen dieser App, weil sie denken, dass der Staat sie damit überwachen will. Besonders in Schulen und Behörden wird die Nutzung von MAX erzwungen.
Reaktionen aus dem Ausland
Im Ausland beobachten viele die Entwicklungen in Russland mit Sorge. Sie vergleichen die Situation mit Ländern wie China oder Nordkorea. Viele Exil-Russen, die im Ausland leben, haben Angst um ihre Familien in Russland. Sie hoffen, dass sich die Situation bald ändert.