Estland: Vielfalt zwischen Natur und Kultur
Bild: Hendrik Mändla · Quelle · CC BY-SA 4.0
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Estland: Vielfalt zwischen Natur und Kultur

Ein Land der Naturwunder

Estland ist ein kleines, aber vielfältiges Land im Baltikum. Mit einer Fläche kleiner als Niedersachsen bietet es dichte Wälder, unberührte Moore und über 2000 Inseln. Rund 23 Prozent des Landes stehen unter Naturschutz. Besonders die Moore sind ein Markenzeichen Estlands. Sie entstanden durch das feuchte Klima und eiszeitliche Senken. Hier kann man wandern, im Winter Schlittschuh laufen und seltene Pflanzen wie Sonnentau und Wollgras entdecken.

Historische Städte und Kultur

Die Hauptstadt Tallinn ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas. Ihre Altstadt mit engen Gassen, Stadtmauern und Kaufmannshäusern gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine besondere Attraktion ist die älteste durchgehend betriebene Apotheke der Welt. Die Universitätsstadt Tartu, Kulturhauptstadt 2024, zieht mit ihrem lebendigen Flair und innovativen Projekten viele junge Menschen an.

Traditionen und moderne Trends

Estland ist auch für seine Rauchsaunen bekannt. Diese traditionellen Saunen haben keinen Schornstein, sodass der Rauch im Raum bleibt. Die Rauchsauna in Võromaa wurde 2014 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Gleichzeitig entwickelt sich Estland zu einem beliebten Reiseziel für „Coolcation“ – Urlaub in kühleren Regionen als Alternative zu heißen Mittelmeerzielen. Besonders die Ostseeküste um Pärnu lockt mit langen Sandstränden und Wellness-Angeboten.

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Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Wie viel Prozent der Landesfläche Estlands stehen unter Naturschutz?
  2. 2. Was ist besonders an den Mooren in Estland?
  3. 3. Warum ist Tallinn für Touristen interessant?
  4. 4. Was ist eine Rauchsauna?
  5. 5. Was bedeutet der Begriff „Coolcation“?
  6. 6. Welche Stadt war Kulturhauptstadt Europas 2024?

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