Die ersten Pestausbrüche in Sibirien
Bild: Quelle · Public domain
Quelle, an Sprachniveau angepasst Wissenschaft Geschichte

Die ersten Pestausbrüche in Sibirien

Eine gefährliche Krankheit

Vor über 5000 Jahren gab es in Sibirien eine gefährliche Krankheit: die Pest. Wissenschaftler fanden heraus, dass schon damals Menschen an der Pest starben. Ein Mädchen, das neun bis elf Jahre alt war, starb vermutlich an dieser Krankheit. Die Pest ist ein Bakterium und kann sehr tödlich sein.

Die Entdeckung der Wissenschaftler

Forscher aus Kopenhagen untersuchten alte Knochen von Jägern und Sammlern am Baikalsee. Sie fanden in den Zähnen von 18 Toten Spuren des Pestbakteriums. Das zeigt, dass die Pest schon vor langer Zeit in Sibirien war. Die Menschen lebten nicht in Städten, sondern zogen umher. Trotzdem verbreitete sich die Krankheit.

Warum starben viele Kinder?

Auf einem Friedhof fanden die Archäologen viele Gräber von Kindern. Die Forscher glauben, dass die Pest besonders für Kinder gefährlich war. Das Bakterium hatte ein spezielles Gen, das starke Reaktionen im Körper auslöste. Vielleicht steckten sich die Menschen bei Murmeltieren an, die sie jagten.

Teilen:

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Was fanden die Wissenschaftler in den Zähnen der Toten?
  2. 2. Wo lebten die Menschen, die an der Pest starben?
  3. 3. Warum war die Pest besonders für Kinder gefährlich?
  4. 4. Wie haben sich die Menschen vermutlich angesteckt?
  5. 5. Wie lebten die Menschen damals?
  6. 6. Wann gab es die ersten Pestausbrüche in Sibirien?

Weiterlesen

A2 Sprachniveau ändern B2