Frühstartrente: Staatliche Förderung für die Altersvorsorge von Kindern
Bild: Undeka 11 · Quelle · CC BY-SA 4.0
Wirtschaft

Frühstartrente: Staatliche Förderung für die Altersvorsorge von Kindern

Was ist die Frühstartrente?

Die Bundesregierung plant eine neue Maßnahme für die Altersvorsorge: die Frühstartrente. Kinder, die ab 2020 geboren sind, sollen ab ihrem sechsten Lebensjahr monatlich zehn Euro vom Staat erhalten. Das Geld wird in einem speziellen Vertrag angelegt und ist für die spätere Rente bestimmt.

Wie funktioniert das?

Eltern müssen für ihr Kind einen zertifizierten Vertrag bei einer Fondsgesellschaft abschließen. Der Staat überweist das Geld vierteljährlich auf diesen Vertrag. Das Geld wird am Kapitalmarkt angelegt. Eltern oder Großeltern können zusätzlich eigenes Geld in den Vertrag einzahlen. Das Geld ist zweckgebunden und darf nur für die Altersvorsorge genutzt werden.

Was passiert, wenn Eltern keinen Vertrag abschließen?

Falls Eltern keinen Vertrag abschließen, legt der Staat das Geld in einem Sondervermögen an. Dieses wird von der Deutschen Bundesbank verwaltet. Das Geld wird in Aktien oder Aktienfonds investiert. Eine Rendite ist nicht garantiert, und Verluste werden nicht ausgeglichen.

Dieser Text greift Themen und Fakten aus einer Quelle auf und gibt sie in eigenen Worten wieder, angepasst an Sprachniveau B1.

Lizenz des Textes und des Quiz: CC BY-NC 4.0

Text bewerten: Kommentieren:
Teilen:

Quiz

Mehrere Antworten pro Frage können richtig sein.

  1. 1. Wer profitiert von der Frühstartrente?
  2. 2. Wie oft wird das Geld vom Staat überwiesen?
  3. 3. Was passiert mit dem Geld, wenn Eltern keinen Vertrag abschließen?
  4. 4. Dürfen Eltern zusätzliches Geld in den Vertrag einzahlen?
  5. 5. Wofür darf das Geld verwendet werden?
Quiz bewerten: Kommentieren:

Weiterlesen

A2 Sprachniveau ändern B2