Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Was ist passiert?
Krankheit an Bord
Auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius sind einige Passagiere an dem Hantavirus erkrankt. Ein niederländisches Ehepaar war infiziert. Der Mann starb am 11. April auf dem Schiff. Seine Frau verließ das Schiff auf der Insel St. Helena, flog nach Südafrika und starb dort später. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt, dass das Virus nur bei langem Kontakt übertragen wird.
Suche nach Kontaktpersonen
Die Behörden suchen jetzt alle Menschen, die Kontakt mit den Erkrankten hatten. Das Ziel ist, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die WHO sagt, dass die Gefahr für die Öffentlichkeit gering ist. Trotzdem gibt es fünf bestätigte Fälle und drei Verdachtsfälle.
Das Schiff fährt nach Teneriffa
Die MV Hondius fährt jetzt zur spanischen Insel Teneriffa. Dort gibt es ein spezielles Krankenhaus für Infektionskrankheiten. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder werden untersucht. Das Schiff hatte ursprünglich 114 Passagiere und etwa 60 Besatzungsmitglieder.