Probleme beim deutsch-israelischen Jugendaustausch
Der Austausch früher und heute
Am Margaretha-Rothe-Gymnasium in Hamburg organisieren die Lehrer Friederike Klee und Axel Schlüter seit 2015 Austauschprogramme mit Israel. Früher reisten jedes Jahr 15 bis 20 Schüler nach Israel. Im Sommer kamen israelische Jugendliche nach Hamburg. Doch seit einigen Jahren gibt es kaum noch Austauschprogramme. Die letzten Reisen fanden vor der Corona-Pandemie statt.
Warum finden keine Reisen mehr statt?
Es gibt mehrere Gründe. Erstens sind die Reisen sehr teuer. Die Lehrer müssen viel Geld von Stiftungen, der Schulbehörde und durch Kuchenbasare sammeln. Manchmal kostet eine Reise über 1000 Euro pro Schüler. Zweitens gibt es oft Reisewarnungen. Deshalb müssen die Reisen kurzfristig abgesagt werden. Das Geld ist dann meistens verloren.
Die Bedeutung des Austauschs
Trotz der Probleme ist der Austausch wichtig. Die Schüler lernen in Israel viel über das Land und die Menschen. Sie treffen israelische Jugendliche und verstehen sie besser. Das hilft gegen Vorurteile. Die Lehrer sagen: Wenn die Schüler sich kennenlernen, sehen sie den anderen als Menschen. Das ist sehr wichtig für die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel.