Frankreichs Schulproteste und Sparpolitik
Unzufriedene Schüler und Proteste
In Frankreich gibt es seit zwei Wochen Proteste von Schülern. Sie sind wütend über Unterrichtsausfälle, überfüllte Klassen und schlechte Schulgebäude. Die Proteste werden immer heftiger. Die Regierung wirft einer politischen Partei vor, die Proteste zu nutzen, um Unruhe zu stiften. Ein Treffen mit Schülervertretern brachte keine Lösung. Jetzt ist ein landesweiter Protesttag geplant.
Versprechen der Regierung
Die Regierung will die Probleme angehen. Premierminister Sébastien Lecornu hat seine Minister aufgefordert, Vorschläge zu machen. Schulen sollen besser auf Hitze vorbereitet werden. Auch das Zulassungsverfahren für Hochschulen soll einfacher werden. Aber die Regierung muss gleichzeitig sparen. Das macht die Lage schwierig.
Sparhaushalt und seine Folgen
Die Regierung hat einen Sparhaushalt für das nächste Jahr vorgestellt. Das Defizit soll sinken. Dafür muss die Regierung viel Geld sparen. Sie will bei Renten und im Gesundheitsbereich kürzen. Aber sie hat keine Mehrheit im Parlament. Ob der Haushalt so beschlossen wird, ist unklar. Besonders beim Thema Bildung gibt es einen Widerspruch: Der Bildungsetat steigt, aber die Schülerzahlen sinken. Viele sind trotzdem unzufrieden.