Internationale Gemeinschaft bekräftigt Unterstützung für die Ukraine
Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin
In Berlin fand ein wichtiges Treffen der Ukraine Defence Contact Group (UDCG) statt. Vertreter aus vielen Ländern diskutierten über die weitere Unterstützung der Ukraine. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius betonte, dass die Hilfe für die Ukraine trotz anderer Krisen wie dem Konflikt im Nahen Osten nicht nachlassen dürfe.
Drohnen als entscheidende Waffe
Großbritanniens Verteidigungsminister John Healey kündigte die Lieferung von 120.000 Drohnen an die Ukraine an. Diese Drohnen sind vielseitig einsetzbar: als Angriffsdrohnen, Aufklärungsdrohnen, Logistikdrohnen und maritime Drohnen. Healey erklärte, dass Drohnen im März für 96 Prozent der russischen Verluste verantwortlich waren. Insgesamt starben im März 35.000 russische Soldaten.
Finanzielle Unterstützung und Waffenlieferungen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich optimistisch, dass die geplanten Waffenkäufe aus den USA finanziert werden können. Deutschland kündigte die Lieferung von mehreren hundert Patriot-Raketen über vier Jahre an. Zudem sollen 36 Iris-T-Startgeräte geliefert werden. Pistorius versicherte der Ukraine, dass die Unterstützung aufrechterhalten bleibe.
Herausforderungen durch den Iran-Konflikt
Pistorius warnte davor, dass Russland von den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten profitiert. Durch steigende Ölpreise fließt mehr Geld in die russische Kriegswirtschaft. Gleichzeitig lenkt der Konflikt im Nahen Osten die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von der Ukraine ab.