Käfigkämpfe zum 80. Geburtstag: Trumps umstrittenes Spektakel vor dem Weißen Haus
Ein ungewöhnliches Geburtstagsfest
US-Präsident Donald Trump feiert seinen 80. Geburtstag mit einem besonderen Spektakel. Vor dem Weißen Haus in Washington wurde eine Arena für Mixed Martial Arts (MMA) aufgebaut. Es ist das erste Mal, dass eine solche Veranstaltung direkt vor dem Amtssitz des Präsidenten stattfindet. Trump zeigte sich begeistert und sprach von einem "einzigartigen UFC-Event auf dem Südrasen".
Großeinsatz für das Event
Die Arena bietet Platz für 4.000 bis 5.000 Zuschauer direkt vor dem Weißen Haus. Weitere Zehntausende können die Kämpfe im angrenzenden Park verfolgen. Ursprünglich rechnete man mit 100.000 Besuchern, doch die Zahl wurde auf 125.000 hochkorrigiert. Das Event wird zudem im Bezahlfernsehen übertragen und kostet über 60 Millionen Dollar. Mehrere Bundesbehörden, darunter der Secret Service und das Heimatschutzministerium, sind für die Sicherheit zuständig.
Gemischte Reaktionen
Die Meinungen über das Event sind gespalten. Einige Passanten finden die Arena "abscheulich" und vergleichen sie mit einer "Baustelle in einem Freizeitpark". Andere sehen das Event positiv und sprechen von einer "guten Gelegenheit für die Menschen". Kritiker werfen Trump vor, Politik und Spektakel zu vermischen und erinnern an die Zeiten von "Blut und Spielen".
Proteste und Gegenveranstaltungen
Die Protestbewegung "No Kings" hat landesweite Demonstrationen organisiert. Sie werfen Trump autoritäres Verhalten vor. Bürgerrechtler wie Al Sharpton kritisieren das Event scharf und sehen darin einen Rückschritt. Als Gegenprogramm findet ein Konzert mit bekannten Künstlern wie Bette Midler und Patti Smith statt. Das Konzert wird live gestreamt und soll in Bars, Gemeindezentren und Wohnzimmern verfolgt werden können.