Tod des Kinderbuchautors Janosch
Wer war Janosch?
Janosch war ein berühmter deutscher Kinderbuchautor und Illustrator. Sein richtiger Name war Horst Eckert. Er wurde am 11. März 1931 in Hindenburg in Oberschlesien geboren, das heute Zabrze in Polen heißt. Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchtete seine Familie nach Westdeutschland. 1953 studierte Janosch an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort wurde er jedoch nach einigen Semestern wegen mangelnder Begabung entlassen. Trotzdem arbeitete er weiter als freier Künstler und schrieb 1960 sein erstes Kinderbuch.
Sein berühmtestes Werk
Der große Durchbruch gelang Janosch 1978 mit dem Buch "Oh, wie schön ist Panama". Darin erzählen der kleine Tiger und der Bär von ihrer Reise nach Panama. Sie glauben, dass Panama ein Paradies ist, in dem alles sehr schön ist. Am Ende stellen sie jedoch fest, dass ihr eigenes Zuhause das schönste und beste ist. Für dieses Buch erhielt Janosch 1979 den Deutschen Jugendbuchpreis. Insgesamt schrieb und illustrierte er über 300 Bücher, die in 40 Sprachen übersetzt wurden. Seine Figuren wie die Tigerente sind weltweit bekannt.
Sein Leben auf Teneriffa
Mit dem Erfolg seines Buches konnte sich Janosch auf der kanarischen Insel Teneriffa niederlassen. Dort lebte er bis zu seinem Tod mit seiner Frau Ines in einem bescheidenen Leben. Janosch starb am Dienstag im Alter von 95 Jahren auf Teneriffa. Er genoss dort das Nichtstun in seiner Hängematte und lebte sehr bescheiden. Sein bekanntes Motto lautete: "Wer fast nichts braucht, hat alles."