Kunstrasen in der Champions League: Ein unfairer Vorteil?
Kunstrasen in Norwegen
In Norwegen ist Kunstrasen der Standard. Fast alle Fußballmannschaften spielen auf diesem künstlichen Boden. Der Grund ist einfach: Naturrasen ist schwer zu pflegen, besonders wegen des Wetters. In der Champions League treffen jetzt deutsche Teams wie Bayern München und Borussia Dortmund auf norwegische Mannschaften. Die deutschen Teams sind Kunstrasen nicht gewohnt. Das könnte ein Problem werden.
Warum Kunstrasen das Spiel verändert
Auf Kunstrasen verhält sich der Ball anders als auf Naturrasen. Er rollt schneller und springt höher. Spieler, die an Naturrasen gewöhnt sind, müssen sich umstellen. Ein berühmter Trainer sagte: "Auf Kunstrasen zu spielen, ist ein anderer Sport." Die deutschen Teams nutzen jetzt die Chance, kurz vor den Spielen auf Kunstrasen zu trainieren. Sie wollen ein Gefühl für den Boden bekommen.
Heimsiege dank Kunstrasen?
Norwegische Teams wie Bodö/Glimt haben in der Vergangenheit oft gegen starke Gegner gewonnen. Sie gewannen zum Beispiel gegen Manchester City. Diese Spiele fanden auf Kunstrasen statt. Die Heimmannschaften haben einen klaren Vorteil, weil sie den Boden kennen. Ein Experte sagte, dass Kunstrasen fast wie eine Wettbewerbsverzerrung ist. Die deutschen Teams müssen sich schnell anpassen, um erfolgreich zu sein.
Vorbereitung auf Kunstrasen
Sowohl Bayern München als auch Borussia Dortmund haben auf ein Training auf Kunstrasen in Deutschland verzichtet. Sie nutzen aber die Gelegenheit, kurz vor den Spielen in Norwegen zu trainieren. Die Spieler sollen ein Gefühl für den Boden und die richtigen Schuhe bekommen. Ein ehemaliger Spieler sagte, dass man mindestens eine Woche auf Kunstrasen trainieren sollte, um sich richtig vorzubereiten.