Niedrigwasser im Rhein: Folgen für Wirtschaft und Verbraucher
Transportprobleme auf dem Rhein
Der Rhein ist eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas. Durch das anhaltende Niedrigwasser können Schiffe nur noch wenig laden. Das führt zu stark steigenden Transportkosten. Einige Unternehmen müssen ihre Produktion drosseln, weil sie nicht genug Rohstoffe bekommen. Besonders betroffen sind die Chemie- und Stahlindustrie.
Höhere Kosten für Verbraucher
Die höheren Transportkosten könnten auch die Verbraucher treffen. Zwar sind Grundstoffe wie Stahl oder Chemikalien nicht direkt im Supermarkt zu sehen, aber Produkte wie Margarine oder Gemüse könnten teurer werden. Experten sagen, dass die Preise für Salat, Möhren und andere Gemüsesorten bereits gestiegen sind.
Spritpreise steigen regional
Auch die Spritpreise sind in einigen Regionen gestiegen. Besonders in Bundesländern am Rhein wie Nordrhein-Westfalen und Hessen sind Benzin und Diesel teurer geworden. Das liegt daran, dass weniger Tankschiffe fahren können und mehr LKWs eingesetzt werden müssen.
Landwirtschaft leidet unter Dürre
Die Bauern haben nicht nur mit dem Niedrigwasser zu kämpfen, sondern auch mit der langen Trockenheit. Viele Felder haben zu wenig Wasser. Die Landwirtschaftskammer empfiehlt, andere Pflanzensorten anzubauen, die besser mit Trockenheit klarkommen. Trotzdem rechnen Experten mit Ernteausfällen.