Paul Biya: Kameruns langjähriger Präsident und die Frage der Nachfolge
Ein Präsident seit 1982
Paul Biya ist der Präsident von Kamerun. Er ist seit 1982 im Amt und damit einer der am längsten regierenden Staatschefs der Welt. Mit 93 Jahren trat er 2025 seine achte Amtszeit an. Viele fragen sich, wer ihm nachfolgen wird, denn Biya hat noch keinen Vizepräsidenten ernannt. Auch wenn er zurzeit in der Schweiz ist, arbeitet er weiter und trifft Entscheidungen für Kamerun.
Unsicherheit in Kamerun
Die Menschen in Kamerun sind unsicher. Einige haben Angst vor Problemen, wenn Biya nicht mehr Präsident ist. Experten sagen, dass es in der Regierung wenig Interesse an Reformen gibt. Viele seiner Gefolgsleute könnten versuchen, seine Nachfolge anzutreten. Das könnte zu Konflikten oder sogar zu einem Putsch führen. Analysten warnen vor einer instabilen Zukunft für Kamerun.
Andere afrikanische Länder mit ähnlichen Problemen
Nicht nur in Kamerun gibt es diese Probleme. In Uganda regiert Präsident Yoweri Museveni seit 1986. Sein Sohn Muhoozi Kainerugaba wird als möglicher Nachfolger gesehen. In Simbabwe hat Präsident Emmerson Mnangagwa die Verfassung geändert, damit er länger an der Macht bleiben kann. Auch in anderen afrikanischen Ländern versuchen Präsidenten, ihre Macht zu sichern.