Theodor Herzl: Der Gründer des modernen Zionismus
Das Treffen in Basel
Theodor Herzl war ein Journalist aus Wien. Er hatte eine wichtige Vision: Die Juden sollten einen eigenen Staat haben. Im Jahr 1897 organisierte er den ersten Zionistenkongress in Basel in der Schweiz. Dort kamen viele Menschen zusammen, um über die Zukunft der Juden zu sprechen. Herzl schrieb in sein Tagebuch: "In Basel habe ich den Judenstaat gegründet." Viele Menschen fanden seine Idee damals komisch. Aber Herzl glaubte fest daran.
Die Gründung Israels
Herzls Traum wurde 51 Jahre später wahr. Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. David Ben-Gurion, der erste Premierminister Israels, verkündete die Gründung. Über ihm hing ein Bild von Theodor Herzl. Das zeigte, wie wichtig Herzl für Israel war. Herzl selbst starb schon 1904, aber sein Traum lebte weiter.
Die Großeltern von Herzl
Vor kurzem wurden die sterblichen Überreste von Herzls Großeltern, Simon und Rivka, nach Israel gebracht. Sie wurden in Jerusalem neben Theodor Herzl begraben. Die Großeltern kamen aus Zemun in Serbien. Dort lebte die Familie Herzl schon lange. Die jüdische Gemeinde in Serbien hat ihr Andenken immer in Ehren gehalten.