Tragödie beim Christopher Street Day: Tote und Verletzte nach Vorfall in Berlin
Der Vorfall beim CSD
Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein schwerer Vorfall passiert. Ein Auto fuhr in eine Menschenmenge nahe dem Tiergarten. Eine Frau starb, und 16 Menschen wurden verletzt. Drei der Verletzten sind lebensbedrohlich verletzt. Der Fahrer floh nach dem Vorfall.
Der Verdächtige und die Ermittlungen
Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen identifiziert: den 21-jährigen Abdul B. Er ist der islamistischen Szene in Berlin zuzuordnen. Die Polizei warnt, dass er bewaffnet und gefährlich sein könnte. Es gibt noch keine Hinweise auf das Motiv. Die Ermittler durchsuchten eine Wohnung in Schöneberg, fanden den Verdächtigen aber nicht.
Reaktionen aus Politik und Gesellschaft
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte die Tat als "abscheulich". Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft". Beide dankten den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen terroristischen Anschlags.
Hintergrund: Was ist der CSD?
Der Christopher Street Day erinnert an den Aufstand in der New Yorker Bar "Stonewall Inn" im Jahr 1969. Damals wehrten sich Besucher gegen eine Polizeirazzia. Der CSD ist heute ein Fest für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und queeren Menschen (LGBTQ+). In Berlin feierten Hunderttausende unter dem Motto "Haltung ist hot", bevor der Vorfall die Veranstaltung beendete.