Trumps neue Zölle: Auswirkungen auf den globalen Handel
Hintergrund der neuen Zölle
US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle auf Importe aus 60 Ländern verhängt. Diese Zölle betragen 10 oder 12,5 Prozent und gelten ab sofort. Die USA begründen diese Maßnahme damit, dass die betroffenen Länder nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehen. Betroffen sind unter anderem die EU, Japan, die Schweiz und Taiwan.
Betroffene Produkte und Ausnahmen
Die neuen Zölle gelten für fast alle Importe in die USA. Ausnahmen gibt es jedoch für Öl, Gas und Waren, die bereits auf ein Schiff verladen wurden. Besonders betroffen sind Produkte wie Stahl und Aluminium, die bereits anderen Zöllen unterliegen.
Rechtliche Grundlage und Reaktionen
Die rechtliche Grundlage für die neuen Zölle ist ein Handelsgesetz aus dem Jahr 1974. Viele Länder kritisieren die Zölle als ungerechtfertigt. Die EU sagt, dass sie ihre Verpflichtungen aus dem Handelsabkommen erfüllt hat. Kanada, die Schweiz und andere Länder kündigen mögliche Gegenmaßnahmen an.
Wirtschaftliche Einschätzungen
Experten sehen die Zollpolitik von Trump kritisch. Sie sagen, dass die Zölle der US-Wirtschaft schaden und das Handelsdefizit der USA erhöhen. US-Haushalte müssen laut Schätzungen im Durchschnitt 700 bis 960 Dollar mehr pro Jahr zahlen. Viele Länder überlegen, Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) einzulegen.